IT SVC

SVC – Extent

Wie bereits im ersten Post über SVC angesprochen, spielen die die “Extent” eine wichtige Rolle. Die Extent Size wird beim erstellen eines Pools angegeben. Sie kann nachträglich für den Pool nicht geändert werden (stand 11.02.2012). Ein SVC Cluster kann 4 Millionen Extents verwalten. Somit ist auch ersichtlich, das die Extent Size einen Xpress money fees direkten Zusammenhang mit der maximal verwaltbaren Kapazität hat. Die Default Size ist 256MB. Mit dieser Grösse kann also maximal 1 PB (Peta Byte) verwaltet werden. Einen Einfluss auf die Performance hat die grösse der Extent Size nicht.

Was ist nun aber eigentlich ein Extent?
Grundsätzlich ist dies die kleinste Einheit oder Block, welche auf den mdisk alloziert wird. (In die Extent selber wird mit kleineren Blöcken geschrieben).

Folgendes Beispiel anhand kleiner Volumes (welche heute wohl kaum noch im einsatz sind):

Gehen wir davon aus, der Pool01 wurde mit der Default Extent Size von 256MB erstellt. Die Volumes haben folgende Grösse:
– Volume01 = 512MB
– Volume02 = 256MB

Per Default werden die Extent Striped auf den mDisk im Pool abgelegt. Das Volume01 benötigt also zwei Extents ( 512MB/256MB = 2 ). Da Volume02 256MB gross ist, benötigt dieses somit nur ein Extent. Somit sollte wenn möglich ein Volume immer mit einer grösse erstellt werden, welche durch die Grösse der Extent Size geteilt werden kann. Somit wird der vorhandene Disk-Platz ideal ausgenutzt. Wird ein Volume von z.B. 600MB erstellt, werden 3 Extents belegt (600MB/256MB = 2.3 -> 3). In diesem 600MB beispiel würden also ca 168MB “verschenkt”.

Wie viele Extents ein Volume auf welchen mdisk belegt, kann via GUI oder CLI nachgeschaut werden.

GUI Ansicht mit den Extents eines 2TB Volumes auf 14 mdisk

Ebenfalls könnte man die allozierung der Extents von default Striped auf Sequenziel ändern, was aber nicht empfohlen ist. Bei Sequenziell würden die extents eines Volumes zuerst auf die erste mdisk geschrieben, wenn diese voll ist auf die nächste mdisk etc. Dies kann je nach Storage Subsystem aber performance Einbusen mit sich ziehen.

Gehen wir wieder von oben genannten Beispiel aus, aber mit sequenzieller Zuordnung der Extents. mdisk1 ist eine LUN von Array A auf dem Storage Subsystem, mdisk2 eine LUN von Array B.

Die beiden Extents bei sequenzieller Zuordnung des 512MB Volumes würden dann wenn genügend Platz vorhanden beide auf die gleiche mdisk geschrieben. Somit würde nur die Performance von den Platten in Array A zur verfügung stehen. Bei Striped würden die Extents aud die beiden mdisk verteilt, somit stehen schlussendlich auf dem Storage Subsystem mehr Disk hinter Volume1 als bei Striped. Schlussendlich kommt es fuultier.ch immer auf auf das Design des Storage Subsystems an. Empfehlung sicher auf Striped lassen.

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